Minimalismus ist Trumpf bei Jim Jarmusch ("Night On Earth") und Bill Murray, zuletzt brillant in "Lost in Translation". Der eine scheut jede Kamerabewegung und lässt seine durchkomponierten Bilder lange wirken, der andere gewährt mit wenigen Gesten Einsicht in seine vernarbte Seele. Zusammen - und unterstützt von Nebendarstellerinnen wie Sharon Stone und Jessica Lange - faszinieren sie mit einer bittersüßen, humorvollen Nabelschau, die in Cannes 2005 den großen Preis gewann und die Cineasten mit Anspruch begeistern wird.
Beschreibung:
Der alternde Schwerenöter Don Johnston hat gerade mal wieder eine Beziehung in den Sand gesetzt, als ihn ein mysteriöser anonymer Brief erreicht und von der Existenz eines vor 20 Jahren gezeugten Sohnes in Kenntnis setzt. Neugierig geworden, und weil er ohnehin gerade nichts Besseres zu tun hat, bricht Johnston auf zu einer Reise in die eigene Vergangenheit. Dabei will er den vier Frauen, die theoretisch als Mütter in Frage kommen, einen Besuch abstatten.
Ein Callgirl ist ermordet worden. Das wäre normalerweise keine große Sache in der Sündigen Metropole. In diesem Falle aber war die Tote erstens ein absolutes Ausnahmetalent auf ihrem Gebiet, zweitens mehr...